Presseberichte
 

 


 

        

 

    STRAUBINGER- TAGBLATT

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Bericht vom 20.10.2015 über die Landesgruppenfährtenhundprüfung vom 17. + 18.10.2015

 

 

            

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BadGriesbach. "1964 beschloss eine Gruppe engagierter Hundeführer einen Verein für Deutsche Schäferhunde zu gründen", heißt es in der Chronik. Mittlerweile hat sich die Ortsgruppe mit Vereinsheim, Übungsgelände,erfolgreicher Ausbildung und zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten zu einem etablierten Vereinentwickelt. Im Juli findet die 50-Jahr-Feier statt, Schirmherr ist Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke.

"Harte,aber erfolgreiche Mitgliederwerbung" ging voraus, bevor die Griesbacher im Februar 1965 im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) eingetragen wurden. Hatten sich sofort Interessierte gefunden, zeigte sich die Suche nach Vereinsheim und Übungsgelände schon etwas schwieriger. Trainiert wurde anfangs am Sportplatz und auf dem Zaunergrundstück nördlich der Hochstraße, wo schließlich auch ein Gartensalettl als Vereinshütte genutzt wurde.

Schon kurze Zeit darauf zog die Ortsgruppe auf das heutige Übungsgelände in Forsting um. Dort steht auch das Vereinsheim, das über die Jahre um- und ausgebaut wurde. Um die Pflege und den Erhalt der Anlage kümmern sich die Mitglieder selbst. Ein enger Zusammenhalt bestimmt das Vereinsleben, das gemäß den Statuten zwei Ziele hat: Der Hundesport und die Kameradschaft.

 

 

 

 

 

Das wurde über die Jahre so weitergegeben und auch Harald Pilsl, Vorsitzender seit 2013, hält das so. Aktuell zählt der Verein 60 Mitglieder, wobei sich die Altersspanne bei den Aktiven von 10 bis 75 Jahren erstreckt. Als größte Erfolge sind aus den Bad Griesbache rReihen bereits Teilnehmer von Landesgruppen-ausscheidungen und mehrere Niederbayerische Meister hervorgegangen. Ein Beweis für die gute Ausbildung, der sich der Verein verschrieben hat.

 

Zwei lizenzierte Ausbilder, Harald Pilsl und Michael Gubisch, kümmern sich um das Training in den Sparten Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. In diesen Disziplinen werden auch zweimal jährlich Prüfungen abgehalten. Daran nehmen eigene Mitglieder und auch Hundeführer der Nachbar-Ortsgruppen teil – nicht nur mit Deutschen Schäferhunden, sondern auch mit allen anderen Rassen, die dafür geeignet sind.

Bei der Fährtenarbeit in der Natur stellen die Hunde ihre faszinierenden Fähigkeiten unter Beweis, wenn sie sich nicht von Bodenbeschaffenheiten, Witterung oder Windrichtung ablenken lassen und eine vorgegebene Fährte nachspüren. Beim Schutzdienst lernt der Hund den Wechsel zwischen verschiedenen Motivationen, etwa von Spiel- zum Beutetrieb, wobei Gehorsam und Nervenstärke bzw. Selbstbeherrschung des Hundes in Belastungssituationen geübt werden.

Eine der Schutzhundeprüfung vorgeschaltete Begleithundeprüfung stellt sicher, dass nur solche Hunde eine Schutzhundausbildung beginnen können, die normales Sozialverhalten, Nervenstärke sowie Gehorsam bewiesen haben. Die Begleithundprüfung besteht aus einem Unterordnungsteil und einer Verkehrssicherheitsprüfung, bei der sich der Hund gegenüber Autos, Radfahrern und Joggern neutral verhalten muss.

Das hat Vorstand und Polizeihundeführer Harald Pilsl bereits mit seiner Diensthündin "Alexa" bewiesen. Mit der Rauschgiftsuch- undSchutzhündin, die erst kürzlich für das Aufspüren von Banknotenausgebildet wurde, hat er bereits für seine Fahndungserfolge die "Plakette für erfolgreichen Einsatz" vom SV erhalten.

Vor der Ausbildung bietet der Verein jährlich einen Erziehungskurs für Vierbeiner aller Rassen an. Außerdem zeigen die Mitglieder jungen Besuchern aus Kindergärten und Schulen regelmäßig den richtigen Umgang mit Hunden.

 

Im Sommer lädt der Hundeverein nun zur Jubiläumsfeier ein. Am 4. Juli feiert die Ortsgruppe ihr 50-jähriges Bestehen – mit einemPokalwettkampf am Sportplatz und einer großen Geburtstagsfeier in der Stockhalle. Beim Festabend gibt’s Siegerehrung, Ehrungen von Mitgliedern und einem gemütlichen Teil mit der Liveband "CocoNut’s". "Wir freuen uns, wenn Nachbar-Ortsgruppen, die Bad Griesbacher Vereine und viele Gäste mit uns feiern", so Pilsl.

Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Jürgen Fundke übernommen. Und auch Stadtpfarrer Gunther Drescher war beim Schirmherrenbitten mit von der Partie. Er hat eine Tierweihe für die Frühjahrsprüfung zugesagt und ist zugleich auch noch neuestes Mitglied des Jubelvereins.

 

 

 

 

 

 

PNP-Zeitungsartikel vom 29.01.2013 

 

Harald Pilsl ist neuer Chef beim Schäferhundeverein

Nach fast 30 Jahren gab Herbert Winklhofer die Vereinsleitung ab

- Hundeerziehungskurs geplant -  

 

Mit einer neuen Vorstandschaft startet der Schäferhundeverein Bad Griesbach ins neue Jahr. Harald Pilsl löst Herbert Winklhofer als

1. Vorsitzenden der Ortsgruppe ab. Nach den Wahlen gab es auch einen Ausblick auf 2013: Auf dem Programm stehen die obligatorische Herbst- und Frühjahrsprüfung sowie ein Hundeerziehungskurs für alle Rassen.

Nach fast dreißig Jahren in der Vorstandschaft und zehn Jahren an der Spitze des Vereins übergibt Herbert Winklhofer das Zepter an den bisherigen Ausbildungswart Harald Pilsl. Das ist das Ergebnis der Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung des Schäferhundevereins Bad Griesbach. Auch Annemarie Ortmeier, die bisherige Stellver-treterin, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Ihr Amt übernimmt künftig Christina Gubisch. Zum Zuchtwart wurde Rudolf Gubisch gewählt;

1. Ausbildungswart bleibt Harald Pilsl, 2. Ausbildungswart ist Michael Gubisch. Die Funktion des Jugendwartes übernimmt Renate Hofbauer; Kassenwart bleibt Brigitte Grzecznowski, Schriftführerin ist nun Michaela Asbeck und Beisitzer erneut Erwin Scherer, der sich zudem seit vielen Jahren um die Pflege der Außenanlagen des Vereins kümmert.  

Im abgelaufenen Jahr fürhte der Verein eine Frühjahrsprüfung durch sowie im Herbst die Johann-Beck-Gedächtnisprüfung. Außerdem traten die Mitglieder mit ihren Vierbeinern bei fünf Prüfungen der Nachbarvereine an. Im Sommer hatten die Vereinsmitglieder den Kindergarten St. Michael eingeladen, um den Buben und Mädchen den richtigen Umgang mit Hunden zu zeigen. "Ein tolles Erlebnis für die Kinder", berichtete Harald Pilsl über die gelungene Veranstaltung.

 

Eine besondere Ehrung gab es bei der Versammlung auch für die Vereinsmeister. Bester in der Sparte "Fährte" war Adam Kilbertus mit "Yana vom Rumbachtal", und den besten Durchschnitt bei den Schutzhunde-Prüfungen legte Ute Reindl mit "Blitz die vom Ennstal" ab. Und so geht es auch in diesem Jahr weiter. Auf dem Programm stehen eine Frühjahrs- und Herbstprüfung. Zudem will der Verein einen Erziehungskurs abhalten. "Der steht allen Hunderassen offen", gibt der neue Vorsitzende bekannt. Wichtig sei dabei die Sozialisierung, das heißt, den Hund zum Helfer und Freund des Menschen zu machen.

Interessierte sind auch jederzeit eingeladen, den Übungsbetrieb am Mittwoch und Samstag zu besuchen. Die Arbeit der Ortsgruppe besteht in der Ausbildung zum Fährtenhund und zum Schutzhund sowie in der Begleitung der jeweiligen Prüfungen. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.og-badgriesbach.de. 

 

 

 

Nach den Vorstandschaftswahlen im Schäferhundeverein präsentiert der neue Vorsitzende Harald Pilsl (r.) sein Team:(v.l.) Christina Gubisch (2. Vorsitzende), Brigitte Grzecznowski (Kasse), Michael Gubisch (2. Ausbildungswart), Michaela Asbeck (Schriftführerin), Renate Hofbauer (Jugendwart), Rudolf Gubisch (Zuchtwart) und Erwin Scherer (Beisitzer). 

 

 

 

 

PNP-Zeitungsartikel vom 28.03.2012

Hund und Polizist als ausgezeichnetes Team

Drei Einbrecher geschnappt und Rauschgift gefunden: Plakette für Polizeihundeführer Harald Pilsl und"Alexa"

von Tanja Rometta und Birgit Bernkopf

 

Seit fünf Jahren ein tolles Team: Harald Pilsl und"Alexa vom Waidlerbluat".  -Foto: Jörg Schlegel

 

Bad Griesbach. Harald Pilsl und seine Alexa, die sind ein eingespieltes Team. Seit fünf Jahren hatder Polizeihauptmeister aus Bad Griesbach die Deutsche Schäferhündin, seit drei Jahren gehen sie sogar zusammen zur Arbeit: Pilsl ist Polizeihundeführer in Passau, seine schlaue Hündin wurde zum Rauschgiftsuch- und Schutzhund ausgebildet. Das Duo arbeitet gut zusammen, hat in letzter Zeit zweimal größere Mengen Rauschgift gefunden und drei flüchtige Einbrecher aufgespürt - dafür wurde Harald Pilsl jetzt die "Plakette für erfolgreichen Einsatz" des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) verliehen.

 

Stolz auf die Leistung: Ortsgruppen-Chef Herbert Winklhofer (v.l.), Hundeführer Harald Pilsl und PHK Helmut Joas.  -  

F.: Bernkopf

 

 

 

Als sie acht Wochen alt war, hat der Polizeihauptmeister "Alexa vom Waidlerbluat" von einem Wegscheider Züchter zu sich geholt - "zunächst für uns privat", erzählt der Familienvater. Zwei Jahre später suchte die Passauer Polizei einen Hundeführer, Pilsl bewarb sich und bekam den Job - und seine Hündin gleich mit. Denn die eignete sich gut für die Arbeit als Rauschgiftsuch- und Schutzhund, wie sich in mehrwöchigen Schulungenherausstellte. "Ein Hund muss einen gewissen Schutzinstinkt seinem Herrn gegenüber haben und triebig sein, also gerne spielen, damit man ihm die Suche nach Rauschgift beibringen kann", fasst Pilsl zusammen.

Er ließ sich zum Hundeführer fortbilden, und seitdem ist Alexa im ganz normalen Schichtdienst immer mit dabei. Allerdings liegt sie dabei nicht unter dem Schreibtisch, wie man es aus Krimiserien kennt, und wartet mit ihrem Herrchen auf Arbeit."Wir sind eigentlich gar nicht oft im Büro sondern viel auf Streife, inder Stadt und auch auf dem Land. Wir sind viel zu Fuß unterwegs", erklärt Pilsl. Wenn er Büroarbeit zu erledigen hat, wartet sein Hund im Auto. Und einmal pro Woche ist Ausbildungstag.

 24 Stunden beieinander, sowohl zu Hause als auch in der Arbeit - "das schweißt natürlich zusammen", bestätigt der Polizist und lacht. "Bei uns ist es Gang und Gäbe, dass wir auf Streife etwas finden. Aber dass wir drei Einbrecher auf einmal aufgespürt haben, das hat man nicht alle Tage", weiß der Bad Griesbacher und beschreibt einen der Fälle, für die er die Medaille bekommen hat: "Ich hatte Nachtschicht, in einen Supermarkt wurde eingebrochen. Als wir zum Einsatzort gerufen wurden, gab es schon Spuren über die Straße in eine Wiese hinein." Gut für Alexa, denn in einer Wiese tut sich ein Schutzhund leichter, eine Spur zu verfolgen, als auf Asphalt - das können wiederum Personensuchhunde besser. Dann ging es querfeldein über Sportplätze, bis Polizist und Hund die Einbrecher aufgespürt hatten.

Auch die Suche nach Rauschgift ist für einen Polizeihund wie ein Spiel: "Da wird der Hund jenach Ausbildung auf einen bestimmten Geruch spezialisiert, darf daran schnüffeln und damit spielen - natürlich, ohne mit dem Gift in Berührung zukommen", erklärt Pilsl. Wenn ein Hund gerne spielt und aktiv ist, macht ihm die Suche danach richtig Spaß - vor allem, wenn es danach eine Belohnung gibt. "Dann geht der Hund mit der Nasenspitze an die Fundstelle und bleibt ruhig liegen."

Einbrecher geschnappt und Rauschgift gefunden: "Das ist eine außerordentliche Leistung, die auf das optimale Zusammenspiel von Hundeführer und Hund zurückgeht", lobt Polizeihauptkommissar Helmut Joas. Genau dafür hat Pilsl vom Verein für Deutsche Schäferhunde die "Plakette für erfolgreichen Einsatz"bekommen. Die wird seit Anfang der 70er Jahre verliehen, in der Griesbacher Ortsgruppe haben sie bisher nur vier Mitglieder erhalten. Auf Vorschlag von Jugendwart Rudi Gubisch hin darf sich nun auch Harald Pilsl in diese Gruppe einreihen. Verliehen wurde die Plakette bei einer Infoveranstaltung der Ortsgruppe. "Eine Auszeichnung, die er wirklich verdient hat", betonte Polizeihauptkommissar Helmut Joas: "Nicht nur für die Aufklärung von Verbrechen, sondern auch für den Umgang mit Menschen, den Umgang mit dem eigenen Hund, der ständigen Weiterbildung und der Kollegialität."

Viele Behörden segnen die Auszeichnung ab. Dafür findet man auch beim Ortsverband nur lobende Worte: "Das ist eine Leistung, auf die wir auch sehr stolz sind", freute sich Vorsitzender Herbert Winklhofer.Der Bad Griesbacher Vorschlag ging zunächst an die Landesgruppe und wurde vom SV bewilligt. "Und auch die Diensthundbehörde musste einverstanden sein", erklärt Winklhofer das Procedere. Die war sogar mehr als einverstanden: "Der Wissens- und Leistungsstand unseres Teams ist phänomenal", lobt PHK Helmut Joas.

Etwa zehn Jahre lang kann ein Hund den "Job" als Polizeihund machen, sagt Pilsl."Manche kürzer, manche sogar bis zu zwölf Jahre - das hoffe ich natürlich für Alexa auch."

 

 

 

    

 
 

 

 

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